Fünf Monate Sommerpause sind nun vorbei. Ja, eine etwas lange Sommerpause, die aber dringend notwendig war, da ich mit meiner kompletten Stallung in die Heldenstadt Leipzig umgezogen bin. Warum Leipzig? Ich musste mal raus aus meiner dörflichen Einöde und mein Els’chen (Gott sei ihrer verfickten Seele gnädig), verließ mich auch für immer und ewig, so dass mich nichts mehr in dieser einsamen Gegend hielt. Also kaufte ich kurzerhand eine Immobilie in Leipzig und machte daraus eine Schweine-, Kuh-, Esel-, Hühner- und Erpelstallung. Umbaumaßnahmen waren nicht notwendig, da sich das von mir ausgesuchte Gebäude noch in einwandfreiem Zustand befand – oder besser gesagt: In einem Zustand, der für mein Viehzeug ausreichend war. Sehen Sie selbst:

Optimale Stallung für mein renitentes Viehzeugs...

Der Schweinestall.
Retrospektive:
Im Juli 2010 explodierte durch einen “tragischen” Unfall meine Kuh Marianne und in Gedenken an diese wundersame, psychopathisch veranlagte Kuh, benannte ich jedes Schwein meiner Schweineherde in ‘Marianne’ um – muss allerdings zugeben, dass ich dies nicht nur tat, um das Andenken an die Kuh ‘Marianne’ zu bewahren, sondern auch wegen des fortschreitenden Verlusts meines Namensgedächtnisses. Aber egal, besser wäre es gewesen, ich hätte seinerzeit darauf verzichtet dies zu tun. Bei Übertragung des Namens meiner verunfallten Kuh ‘Marianne’, wurde offensichtlich auch deren schwere Grenzdebilität auf die gesamte Schweineherde übertragen. Wie ich in anderen Artikeln bereits erwähnte, griff die alternde Kuh vor ihrem explosiven Ableben mein gesamtes Viehzeugs an. Meiner Leserschaft habe ich bislang vorenthalten, was sie noch alles tat. Auf ihre alten Tage meinte sie, lesen und schreiben lernen zu müssen und belästigte mit ihrem Blog www.schlaue-kuh.de die Öffentlichkeit, indem sie seltsame Verschwörungstheorien aufstellte, Bücher meinte rezensieren zu müssen (von denen sie nur mit knapper Not die Überschriften entziffern konnte), griff Personen, die ihr offen und ehrlich über die Kommentarfunktion mitteilten, dass die von ihr verfassten Artikel lediglich ein großer Haufen gequirlter Kuhscheiße waren, in allerübelster Art und Weise an und drohte sogar damit, bewaffnete Bullen auf Kommentatoren zu hetzen, wenn diese nicht ihrem Gusto entsprachen. Letztendlich bekam sie auch noch ‘Showallüren’ und verlieh sich selbst in ihrem Blog einen Adelstitel: Marianne von Euterhausen.
Zurück zur Gegenwart:
Nun habe ich die Scheiße am Hals, da durch beschriebene Namensübertragung alle ‘Marianne-Schweine’ meiner über 200-köpfigen Schweineherde eine täglich fortschreitende Intelligenzminderung erfahren müssen. Es ist für mich kaum zu fassen, dass die Dämlichkeit meiner Kuh Marianne so beträchtlich war, dass dies sogar zur Intelligenzminderung von über 200 Schweinen führte. Die geistige Umnachtung, die in der Kuh Marianne steckte, musste allem Anschein nach verteilt werden, denn eine Kuh alleine kann nicht so unterbelichtet, borniert, schwachköpfig, begriffsstutzig, unzurechnungsfähig und geistesgestört sein.

Einige Schweine ähneln bereits vom Aussehen her meiner verblichenen Kuh Marianne. Wie soll das noch enden?
Was es alles gibt – darauf erstmal zwei Fläschchen Wacholderschnaps…
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