Erpel ‘Gucky’ konvertierte vor ungefähr einer Stunde, mittels Durchtrennung seiner Gurgel, vom Leben zum Tode – seine Bestimmung wäre Leberpastete und gefüllter Erpel im Honigmantel gewesen. Mit seinen Innereien stand es aber nicht zum Allerbesten. Die Leber hatte ‘ne Zirrhose und die Lunge ‘nen Krebs – von der Raucherei und Sauferei. Unzählige Male erwischte ich ihn beim Restetrinken auf dem im Hinterhof befindlichen Schnapsflaschen-Altglascontainer. Seine Leber sah aus wie ein metastierender Schwamm und war hart wie ein Felsbrocken – habe die versoffene Leber der Sau Heidi zum Fraß vorgeworfen, welche immer noch verzweifelt versucht, das Dingens zu zerkleinern. Zubereitung einer schmackhaften Erpelleberpastete war somit nicht mehr möglich. Um die Lunge des Erpels ‘Gucky’, war es keinen Deut besser bestellt. Schwarz wie Ruß. Der Erpel rauchte nämlich immer meine weggeschnippten Zigarrenstumpen bis zum letzten Zehntelmillimeter auf.
Von dem Vieh war so gut wie nichts verwertbar – allenfalls hätte der Plastinator Gunther von Hagens mit dem Federvieh noch was anfangen können. Ich denke aber, dass er zum Tode verurteilte Chinesen bevorzugt.
Sei’s drum – werde die ganze Nacht das verbliebene Fleisch des Erpels ‘Gucky’ aus- und weichkochen, vielleicht gibt’s noch ‘ne passable Suppe mit Schnaps- und Zigarrengeschmack. So, nach getaner Schlachtung lässt sich’s gut schlucken, also erstmal ‘nen Schnaps.
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WICHTIGER HINWEIS: Alle Ähnlichkeiten mit lebenden Personen, BlogbetreiberInnen und realen Handlungen sind rein zufällig und nicht gewollt.
Eine Gemeinheit, meinen Freund ‘Gucky’ hier öffentlich so auszuschlachten! Ich werde alles mögliche versuchen, diesem bloggenden Bauern das Handwerk zu leeeeeeeeeee….
Hiiiiilfeeeeeeee, neiiiiiiiin, bitte nicht! Erbaaaaar…
So, das wäre auch erledigt. Mal schauen, ob Erpel ‘Friedrich’ auch so versoffen war. Vielleicht gibts morgen doch noch Erpelleberpastete…